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  • Foto: Felix Broede
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Montag 09.10.2017, 20.00 Uhr | Elbphilharmonie, Großer Saal

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1. Philharmonisches Konzert

Kent Nagano

Joseph Haydn: Die Jahreszeiten – Oratorium für Soli, Chor und Orchester Hob. XXI:3

Dirigent: Kent Nagano
Sopran: Christina Gansch
Tenor: Julian Prégardien
Bass: Georg Zeppenfeld
Chorgemeinschaft Neubeuern
Choreinstudierung: Robert Schlee
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Er war berühmt und fand Anerkennung in ganz Europa. Man bewunderte die Unerschöpflichkeit seiner Kreativität und empfand in seiner Musik einen Geist der Zeit, der trotz der gesellschaftlichen Verwerfungen und der Kriegsverhältnisse insgesamt doch positiv erschien und Hoffnung auf neue Zeiten verhieß. Ob das damit zusammenhing, dass so vieles im Leben der Menschen noch „gefügt“ und in Ordnung war – vor allem in der Welt des Glaubens und des Denkens? 1799, unmittelbar zur Jahrhundertwende, machte sich Joseph Haydn an die Arbeit, sein zweites großes Oratorium nach der „Schöpfung“ zu komponieren. Gottfried van Swieten, Hofbibliothekar und Freizeitdichter hatte ihn wieder überredet. Doch diesmal sollte ein musikalisches Gemälde der Jahreszeiten entstehen. Dies war ein beliebtes Thema der Zeit, da man sich noch aufgehoben wusste in einer von Gott gegebenen und gehüteten Ordnung der Natur und der Welt.


Ort: Elbphilharmonie, Großer Saal, Platz der Deutschen Einheit 4, 20457 Hamburg

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